26. Februar 2023

Streckenupdate an Speed- und Ultratrail

In enger Zusammenarbeit mit der Naturschutzbehörde konnte Handlungsbedarf für eine geringfügige Umplanung beider Wettkampfstrecken identifiziert werden. Betroffen sind der Müllerfelsen sowie der Mehlbeerensteig aufgrund nistender Vögel.

Aktualisierte GPX-Daten

Ab sofort können die aktualisierten GPX-Files heruntergeladen werden. Neue Dateien tragen den Zeitstempel „02/2023“.

Priorität Naturschutz

Der Schutz von Natur und Tierwelt genießt oberste Priorität“, so Werner Schlund, UTFS-Streckenchef. Der bedingungslose Erhalt von Flora und Fauna sei ein Grundsatz der Gründung und nachhaltige Maßnahmen zum Schutz der Umwelt ein Selbstverständnis, erklärt Schlund.

Um die Trailveranstaltung im Einklang mit der zu schützenden Artenvielfalt durchführen zu können, pflegt der UTFS seit Gründung und Erstplanung eine enge Zusammenarbeit mit der Naturschutzbehörde des Landratsamt Forchheim. Das Einbeziehen der lokalen Experten sei lehrreich und unumgänglich, erklärt Schlund an einem Beispiel: Nur durch den Austausch mit der Behörde ist es uns möglich, die Jahr für Jahr wechselnde Brutstätten von Uhu, Wanderfalken oder anderen Vogelarten identifizieren zu können.

Streckenchef Werner Schlund auf Scoutingtour | © Gerhard Illig

Artenschutz vor Streckenhighlight

Wenn der Wanderfalke in der Felswand, wenige Meter neben dem Singletrail nistet, sehen wir uns in der Pflicht und Verantwortung, die Strecke an der betroffenen Stelle zu modifizieren”. Dann sei es bedeutungslos, welchen Stellenwert die Passage hinsichtlich der Attraktivität der Strecke einnehme. “Natürlich blutet unser Trailrunner-Herz, wenn wir auf landschaftliche Highlights verzichten müssen”, gesteht Schlund und fährt fort: „Aber wir können in Zukunft eben nur weitere tolle Trailmomente erleben, wenn wir uns aktiv für den Schutz und zum Erhalt unseres Mittelgebirge einsetzen”. Dann müsse sich der Wettkampfbetrieb dem Artenschutz unterordnen.

Komfortable Situation

Auch wenn Schlund bedauert, aufregende Passagen umplanen zu müssen, sieht sich der UTFS-Streckenchef in einer äußerst komfortablen Situation: „Beide Wettkampfstrecken sind eine hochfrequentierte Verkettung von landschaftlich wunderschönen und zugleich anspruchsvollen Trails. Wir können aus einem schier endlosen Pool an Highlights schöpfen, sodass es ganzheitlich betrachtet kaum ins Gewicht und damit leicht fällt, den Wanderfalken in Ruhe brüten zu lassen.“

Wenn Falke, Uhu und Co. im Jahr 2024 an anderer Stelle nisten, könne die betroffene Stelle wieder in das Streckenkonzept aufgenommen werden. So betrachtet würden Vögel für Abwechslung sorgen.

Aktualisierte GPX-Daten

Ab sofort können die aktualisierten GPX-Files heruntergeladen werden. Neue Dateien tragen den Zeitstempel „02/2023“.

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